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//Teil 1: BEIRUT und BYBLOS – muss man gesehen haben!

Teil 1: BEIRUT und BYBLOS – muss man gesehen haben!

Welches Land ist mit nur 10.500 km² halb so groß wie  Hessen und hat knapp 6 Mio Einwohner? Wo gibt es gleich 18 staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften? Ein Drittel Christen, zwei Drittel Muslime leben hier.  Ja, die oben genannten Städte haben es schon verraten, ich war im Libanon.
blaue Moschee Beirut mohammed al amin

 

Im Sommer gibt es viele Strandurlauber und im Winter zünftigen Apres-Ski-Hüttenzauber auf baumlosen Bergen. Alles schön nah beieinander. Trotzdem steht dieses Land bei den wenigsten ganz oben auf der Reiseliste und bei den paar Leutchen, denen ich im Vorfeld von meinen Plänen erzählte, erntete ich nur ungläubiges Staunen und massives Kopfschütteln:

Du willst nach Beirut? In den Libanon?

Beirut libanon aankunt Flughafen Sonnenschein Taxi mit wifi

 

Nun ja, genauer gesagt möchte ich auch noch nach Byblos. Am liebsten auch nach Baalbek, aber dafür reicht mein Mut dann doch nicht. Die libanesische Hauptstadt wäre nur 3 Flugstunden von Berlin entfernt. Es gibt aber keine Direktflüge, so fliegen wir alle gemeinsam in Paris ab. Einfach mal raus aus der Komfortzone Europa, hinein ins libanesische Sommervergnügen.
Ich gebe es zu: Ganz wohl ist mir nicht dabei! Das hat einen ganz einfachen Grund: Ich weiss nicht viel über dieses Land und man findet auch nicht mehr viel in den Nachrichten. Ich kenne keinen hier in Berlin, den ich fragen könnte. Ich hatte mal Kontakt zu einem sehr freundlichen Libanesen, der in Charlottenburg einen Copyshop betrieb, aber den Laden gibt es nicht mehr.

 

Beirut, Libanon, Blick von der Dachterrasse das Hotels auf die Moschee

Das deutsche Auswärtige Amt gibt zudem eine Reisewarnung heraus. Ich habe sie schon mehrfach gelesen und besser wurde mir davon auch nicht. Seit dem 11.08.2015 ist sie aktualisiert worden – es ist nur noch eine Teilreisewarnung. Das heißt aber trotzdem: Wenn Du dort hinfährst und Hilfe brauchst, rechne bitt gar nicht erst damit! Du brauchst Dich nicht bei der Botschaft melden. Man kann nichts für Dich tun.  Es war Dein Risiko und Du bist selber Schuld, wenn Du die Warnungen ignorierst. Ich habe aktuelle Infos über die News bei Google gesucht. Vergeblich.

Im Spiegel fand ich den Artikel einer deutschen Studentin. Solche ähnlichen konsumierte ich auch 2011, als eine Reise nach Tel-Aviv geplant war. Gebracht hat mir das gar nichts. Am besten also, man macht sich selbst ein Bild!

 

hotel four seasons beirut libanon 5 stars sterne rooftop pool und bar

Die damalige Tour nach Israel und meine israelischen Stempel im Pass waren auch der Grund für mich, einen Zweitpass zu beantragen. Man hätte mir sonst im Libanon das Einreisevisum verweigert und ich hätte gleich wieder zurückfliegen können. Also habe ich 80 € und ein häßliches Passbild investiert und das Abenteuer begann. Das Visum bekommt man direkt bei Einreise am Flughafen. Ein etwas langwieriger Vorgang, wie in anderen Staaten auch. Schlange stehen vor einem Schalter mit mürrisch blickendem Personal. Aber das ist schnell vergessen, spätestens bei der Ankunft im Hotel.

marina beirut libanon uefuffzich on tour blick vom four seasons hotel

 

Beirut libanon four seasons hotel rooftop pool

 

In einem Blog las ich kürzlich, dass Reisen Fluchten derjenigen seien, die sich zu Hause nicht wohl fühlen. So ein Schmarren! Ich bin sehr gerne in meinen gemütlichen Zuhause, in meinem Spielzimmer und ich gehe in Berlin kaum aus. Meine Feierjahre sind lange vorbei. Nach der Arbeit bereite ich mir Abendessen zu, mache vielleicht noch etwas im Haushalt, aber nur vielleicht, dann drehe ich die Musik auf und setzte mich an den Computer. Surfe durch die Bloggerwelt oder arbeite an meinem Blog. Langweilig wird mir dabei nicht, auch wenn es langweilig klingt.

 

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Aber dann kommen meine vielen kleinen Auszeiten. Ja, doch – meine Reisen sind auch Fluchten. Ich fliehe vor dem Alltagsallerlei. Mein Leben ist dadurch sehr bunt und ich bleibe mobil an Körper und Geist. Entdecke fremde Kulturen, Leute, Landschaften, kulinarische Köstlichkeiten und immer wieder begleitet mich Musik.

Ich freue mich sehr darüber, so zu leben, mit diesen ganzen spannenden Möglichkeiten. Ich habe mir das ausgesucht. Genau so! Und ich danke meinem Lieblingsreisebegleiter für die vielen unglaublichen und unvergesslichen gemeinsamen Erlebnisse!

Merci cheri, je t’aime ♥
 

marina hafen Beirut libanon hotel four seasons kleid uniqlo brille rayban neo wayfarer armparty hermes cartier trinity
Ja, ich weiss auch, dass ein 5 Sterne Hotel nicht „der Libanon“ ist, aber das Four Seasons war nach dem Flughafen mein zweiter Eindruck und es hat mir gefallen.
Byblos war das bisher eindrucksvollste Reiseziel in meinem Leben. Die Phönizier haben diesen Flecken Erde besiedelt und die Stadt gilt als einer der ältesten permanent besiedelten Orte unseres Planeten.
By |2018-11-03T18:21:30+00:00August 20th, 2015|LIFESTYLE & TRAVEL|34 Comments

34 Comments

  1. Eau Minerale 1. September 2015 at 22:00

    Liebe Andrea,
    ich finde es total schade, dass unsere Reisepläne nicht zusammenpassen, aber eines Tages schaffen wir es. Ich nehme mal das nächste unübliche Ziel in Angriff und grüße Dich herzlichst!
    Bärbel ☼

  2. here I am 29. August 2015 at 5:17

    Hallo Bärbel, vielen Dank fürs mitnehmen. Ein eher unübliches Reiseziel, umso schöner, dass du es dir ausgesucht hast.
    Mir geht es mit der Reiselust ebenso wie dir. Auch ich fühle mich zu Hause sehr wohl und bin gerne dort. Trotzdem genieße ich es, andere Städte und Länder kennenzulernen. Ich fahre gerne weg und komme ebenso gerne zurück.
    Liebe Grüße
    Andrea

  3. Eau Minerale 26. August 2015 at 16:55

    Meine liebe Kirsten,
    Du hast das wirklich schön beschrieben: der Drang, in diesem kurzen Leben alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Die einen wollen dies, die anderen wollen das. Soll doch jeder den anderen machen lassen…

    Seltsam ist bei mir: ich bin gerne unterwegs, aber die Packerei nervt mich voll. Dabei kann ich es inzwischen ganz gut, drücke mich aber wirklich bis zur letzten Minute. Man hört das ja oft und manchmal denke ich, bei mir ist es auch nur noch Show – weil ich einfach keine Lust dazu habe.

    Deine Zeit in Ägypten finde ich auch unglaublich spannend. Man bekommt einen viel freieren Blick auf die Welt und sieht die aktuellen Ereignisse sicher mit ganz anderen Augen, als wenn man in einem DDR-Kaff in Sachsen-Anhalt geboren ist, so wie icke.

    Liebste Grüße zu Dir zurück!

    Bärbel ☼

  4. Eau Minerale 26. August 2015 at 16:54

    Grüß Dich, Nadine!
    Wie schön, dass Du mich verstehst. Es ist so dicht und doch so weit weg aus unserem täglichen Blickwinkel. Wieviele von uns fahren im Sommer einfach so ans Mittelmeer? Nach Frankreich, Malta, Italien, Spanien oder Kroation (da will ich nie nie nie hin müssen), in die Türkei oder nach Nordafrika? Und dann gibt es da noch viel mehr Länder, die wir nicht so recht auf dem Schirm haben. Um so glücklicher bin ich nun darüber, dass ich dieses Reiseerfahrung gemacht habe. Liebe Grüße, Bärbel ☼

  5. Eau Minerale 26. August 2015 at 16:53

    Liebe Annemarie,
    ich hatte nicht nur einen Begleiter, ich war in einer kleinen Gruppe unterwegs, die sich überall auf der Welt prima durchschlägt. Ich war mit denen schon in ganz anderen Ecken und für nächsten Monat haben wir wieder etwas geplant… Ich bin auch oft nicht ganz so mutig, habe aber in meinem Leben ein paar Prioritäten und dann heisst es einfach Augen zu und durch. Es wird schon – irgendwie 😉 Und das macht das Leben ja auch aufregend. Und Aufregung habe ich wirklich sehr gerne. Liebe Grüße, Bärbel ☼

  6. Kirsten Wick 25. August 2015 at 14:26

    Absolut interessant liebe Bärbel und es erinnert mich so an meine Zeit in Ägypten, wo ich in meiner Jugend so gerne gelebt habe. Haha also Reisen ist eine Flucht, weil man sich daheim nicht wohl fühlt? Ich bin gerne zu Hause. Irgendwie schon eine komische Aussage, vielleicht ist es einfach nur der Drang, so viel wie möglich mitzunehmen in dem kurzen Leben, was wir haben, anderes sehen und entdecken. Und genau das tust Du. Liebste Grüße, Kirsten

    http://www.thelifbissue.com

  7. Nadine Fei 24. August 2015 at 14:03

    Liebe Bärbel! Ich kann Dich sehr gut verstehen, dass Du nach Beirut wolltest! Das ist eine tolle Stadt in einem tollen Land und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung Deines Berichtes. Die ersten Bilder haben schon Lust auf mehr gemacht. Leider war ich bisher noch nicht da, umso mehr freue ich mich über Deine Erlebnisse zu erfahren.

    Liebe Grüße,
    Nadine

    http://nadinecd.blogspot.co.at

  8. meinekleider 23. August 2015 at 12:45

    Hi Üffi,

    boah, ganz schön mutig von Dir! Ich muss zugeben, ich würde mich das nicht trauen. Vor allem nach der "Ansage" bzgl. des Konsulats. Nein, dazu wäre ich definitiv zu feige. Aber immerhin hast Du Deinen Begleiter dabei. Bin gespannt auf Deine weiteren Berichte.

    Lg, Annemarie

  9. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:59

    Liebe Chrissie,
    es wurde auch noch spannender, soviel kann ich schon versprechen, leider bin ich mit dem Beitrag noch nicht fertig. Am Freitag hat plötzlich die Nordsee ganz Lauf nach mit gerufen. Die Wetterfrösche sagten was von Sonne und schon saß ih im Zug und hockte gestern den ganzen Tag am Meer herum. Aber das wird schon, ich weiß ja, dass Ihr alle darauf wartet.
    Liebe Grüße aus Nordfriesland!
    Bärbel ☀️

  10. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:55

    liebe heidi,
    genau deshalb habe ich auch mit den nobelfotos angefangen. um zu zeigen, dass alles möglich ist. ich hatte ja vorher schon fotos vom hotel im netz angeschaut und mich total darauf gefreut. der große pool auf dem dach mit blick über stadt und bucht und die poolbar, die abends zur partyzone wurde.
    Alles richtig nice und ich sitze schon an Teil 2.
    Lieben Gruß
    Bärbel ☀

  11. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:52

    is jeritzt, liebe beate. mit kleinen katzendamen kann ich gut. ich habe ein berliner diplom im haus- und katzenhüten, sogar das mit der gartenbewässeung und dem kaminholz bekomme ich selbstständig geregelt. einzige bedingung: das bett muss lang genug sein oder wir spannen irgendwo eine hängematte. also: du kannst mich schon mal einplanen.
    liebe grüsse
    bärbel ☀️

  12. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:52

    Huhu, liebe Sabine,
    ja, Du hast unbedingt recht: langweilig ist anders. Ich kann mir ganz und gar noch nicht vorstellen, ein 0815 Leben zu führen. Irgendwann kommt der Tag, das weiß ich jetzt schon, aber solange nehme ich noch alle Gelegenheiten mit.
    Liebe Grüße zu Dir
    Bärbel ☀️

  13. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:51

    Liebe Alnis,
    mir war auch nicht so ganz wohl bei dem Gedanken, aber wer nix wagt, der nix gewinnt und ich war ja in bester Gesellschaft. Wir waren eine Gruppe von 7 Leuten. Darunter 2 Männer, wenn auch keine echten Kerle. Und wir alle sind auch nicht gerade für unser Draufgängertum bekannt und haben uns einfach an alle guten Ratschläge gehalten und einmal hatten wir sogar 2 dicke Security-Heinis in einem VW dabei. Die hatten allerdings keinen Plan vom Weg und unser cleverer Fahrer hat sie mehrfach abgehängt. Wir hatten schon ordentlich Spaß dort und beim Stop-Over in Paris sowieso, aber das versteht Du ja am besten!
    Liebe Grüße
    Bärbel ☀️

  14. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:39

    Liebe Ines,
    mir entgeht auch eine Menge. Mein Vater war im letzten Jahr in Jordanien, was habe ich ihn beneidet. Und ich hätte so gerne Baalbek gesehen, aber das soll man nun tunlichst meiden. Als ich vorhin am Teil 2 saß, habe ich bei Insta mal #Baalbek gesucht und lauter lustige Bilder gesehen und mich schon wieder geärgert, dass es mir entgangen ist. Ich glaube nicht, dass ich nochmal in die Ecke komme. Also gucke ich weiter Instabildchen 😉
    Liebe Grüße
    Bärbel ☀️

  15. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:38

    Meine liebe Sieglinde,
    vielleicht ist es besser, dass ich am Vorfeld nicht so viel aktuelles gehört habe, sondern einfach geflogen bin und mich überraschen ließ. Ich wollte vorher ja auch gar nicht so viel darüber reden, weil ich im Mai die Erfahrung machte, dass eine andere extrem spannende Tour gecancelt werden musste und ich bin ja etwas abergläubisch und rede über ungelegte Eier vorher nur in ganz kleinem Kreis. Wenn es dann gelaufen ist, teile ich es erleichtert. Ich glaube aber, dass ich nicht unbedingt stolz sein kann. Dieses Adjektiv verwende ich eigentlich für mich fast nie. Ich bin eher voller Demut, dass ich das erleben konnte. Ich weiß, mit diesem Begriff können die wenigsten etwas anfangen, aber ich habe Demut gelernt in meinem Leben, es hängt vielleicht auch mit meiner Vergangenheit zusammen.
    Liebste Grüße
    Bärbel ☀️

  16. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:36

    Liebe Tina,
    als wir die Reise geplant haben (viel war ja nicht zu tun, das Datum stand fest also waren nur der Flug und das Hotel zu buchen und ich musste mich um den zweiten Pass kümmern) habe ich auch mal gedacht: Wie gut, dass ich diesen Blog habe, dann kann ich meine Reiseerlebnisse mit meinen Lesern teilen, denn in den Libanon fahren ja nun nicht gerade immerzu welche in den Urlaub 😉 Und schön war natürlich auch, dass ich vorher und nachher je ein Paris-Wochenende hatte. Da könnte ich eigentlich auch mal Fotos zeigen. Inspiriert von deinem Beitrag kürzlich.
    Viele liebe Grüße
    Bärbel ☀️

  17. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:35

    Moin Sunny,
    also Israel war eine ganz andere Hausnummer da haben wir uns sogar ein Auto gemietet und sind herumgefahren. Nach Jerusalem und in den Norden nach Haifa und Naharya. Das war kein Vergleich. Da bin ich nachts alleine durch die Gegend geflitzt und der Strand war kilometerlang zugäglich. Nur als am ersten Tag – also vor der Hauptstrasse am Hotel – kleine junge Frauen mit Kalaschnikows vor Stacheldrahtbarrikaden standen, habe ich etwas sparsam geschaut. Sowas haben wir danach aber nie wieder erlebt. In Beirut gehört das zum Stadtbild. Nur, dass es keine kleinen Frauen sind, die da mit den Gewehren im Anschlag herumstanden, sondern große Männer. Zu essen gab es übrigens in beiden Ländern fast das gleiche, aber im Libanon war es leckerer und die Menschen viel freundlicher, aufgeschlossener und insgesamt fröhlicher und entspannter. Das ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck und sollte nicht verallgemeinert werden. Und was Du da sollst? Na, was man überall so tut: Land und Leute entdecken, lecker essen, baden gehen, Kulturschätze der Menschheitsgeschichte bewundern. Also wenn das interessiert 🙂 Liebe Grüße, Bärbel ☀️

  18. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:34

    Genau Betsi, Zedern, Zederndurft und Zedernhügelchen. Das grüne Symbolbäumchen von der Staatsflagge war allgegenwärtig abgebildet. Auf Hotelkugelschreibern, Autoaufklebern bis zu den vielfältig auf Beton gesprayten Zedern. Nur echte Bäume waren in der Gegend nicht mehr allzu viele zu sehen. Mein Freund war vor dem Krieg in den frühen 70ern das erst Mal dort und er sagte, die Küste von Beirut in den Norden war damals grün. Jetzt ist sie beige. Land of Cement sagte daraufhin unser Fahrer grinsend.
    Liebe Grüße
    Bärbel ☀️

  19. Eau Minerale 23. August 2015 at 6:32

    Liebe Traude, Du verstehst mich genau und danke auch für die beeindruckende Schilderung Eurer Südafrikareise. Auf diesem Kontinent war ich noch nie, aber ich schließe es grundsätzlich nicht aus. Auf jeden Fall bin sehr froh, dass ich mitgefahren bin. Ich habe den Kopf voller Erlebnisse und den Bauch voller Leckereien – das Thema kann ich zum Glück in Berlin ausgiebig fortsetzen. Jetzt geht es erstmal wieder in andere Richtungen – am besten auch mal in den Norden 😉 und wer weiss, was im nächsten Jahr so auf dem Zettel steht. Ich liebe diese Überraschungen. Herzliche Grüße zu Dir! Bärbel ☀️

  20. Eau Minerale 21. August 2015 at 15:06

    Das ging mir ja ganz ähnlich liebe Ela, aber in den paar Tagen habe ich soviel mitbekommen, über Land, Leute und die ganzen Probleme dort. Die Libanesen sind in die ganze Welt ausgewandert und in den Ferien kommen viele wieder zurück zu ihren großen Familien. Es war schön zu sehen, wie groß die Freude dann ist!

  21. ela 21. August 2015 at 14:39

    Ich glaube Reisen erweitern unglaublich den Horizont und lassen einen, wenn man offen ist für neues und neue Kulturen zu einem toleranteren Menschen werden.
    Schön, dass du über sowas hier berichtest. Ich weiß leider sehr wenig über dieses Land.
    Liebe Grüße ela

  22. Eau Minerale 21. August 2015 at 14:30

    ja claudia, ich sitze daran, aber es ist nicht ganz einfach. die gegensätze, die flüchlingsproblematik, die baupolitik – ich möchte das ungern alles in meinem thematisieren, obwohl ich im vorfeld viel gelesen habe und einen vortrag darüber halten könnte. ich werde oberflächlich bleiben, denn hier geht es doch nur um mich. ich kreise um mich selbst, allen lästermäulern zum trotz! liebe grüße, bärbel ☼
    PS: ich habe mir das land auch nicht ausgesucht, wurde gefragt, ob ich mitkomme und habe spontan JA gesagt, auch weil mein begleiter 2013 schon mal dort war.

  23. Claudia Lasetzki 21. August 2015 at 14:12

    Ein gut geschriebenes 1. Kapitel, das die Spannung auf die Fortsetzung noch mehr erhöht!
    Ich liebe Reisen und habe einen endlosen Lust neue Länder kennenzulernen aber Libanon ist im Moment kein Reiseland für mich.Deswegen freue ich mich darüber, Dein Beitrag zu lesen! 🙂
    LG Claudia

  24. Rostrose 21. August 2015 at 8:40

    Liebe Bärbel,
    die Einleitung klingt auf jeden Fall mal schon sehr spannend. Zum Thema Beirut könnte ich jetzt auch absolut Null beitragen, in meinem Gehirn klingeln da nur Erinnerungen an Meldungen über kriegerische Auseinandersetzungen, Libanesischer Bürgerkrieg, Bombengeschichten… Aber was soll ich sagen – wenn man sich Meldungen über Südafrika durchliest, möchte man auch meinen, man kommt da in ein Land, in dem einem als weißer Tourist gleich mal der Kopf weggepustet wird, damit jemand dir deinen Leihwagen oder die Uhr klauen kann. Kann ich so nicht bestätigen, wir waren inklusive damals noch kleiner Tochter und ohne irgendwelche Tourbegleiter im Land unterwegs und lernten dort nur freundliche, hilfsbereite Menschen jeder Couleur kennen. Der Leihwagen war peinlicherweise aufgrund eines Upgrades ein weißer BMW, der uns nur ständig in Trinkgelderwartung gewaschen wurde, kaum dass wir ihn auf irgendwelchen Parkplätzen abgestellt hatten (bis wir ein Schild "Please don't clean our car" hinter die Scheibe klemmten) und Edi konnte seine Uhr auch kampflos behalten. Ich selber trage keine. Hier nicht und auf Reisen nicht, weil ich hier und auf Reisen derselbe Mensch bin und keinen Zeitdruck haben mag.
    Womit wir auch schon beim Thema Reisen und Flucht wären: Ich mag mein Zuhause und mein Leben. Aber es wäre nur halb so reich und ein Viertel so schön ohne die Dinge, die ich während meiner / unserer Reisen bereits über mich und die Welt gelernt habe… Von Afrika bin ich damals mit einem so tiefen Gefühl der inneren Zufriedenheit zurückgekehrt, das es für mich kaum zu erklären ist. Ich reise u.a. auch, weil ich bereit dazu bin, meinen Horizont zu erweitern und mir ein eigenes Bild zu machen, anstatt mich auf Zeitungs- und TV-Meldungen zu verlassen. Keine Ahnung, wer das mit der Flucht gesagt hat, aber ich denk mir mal, das ist einfach ein Mensch, der das Reisen noch nicht versucht hat … oder nicht begriffen, wie es geht ;o)))
    Ich bin neugierig, was du bei deiner "Alltagsflucht" alles gesehen und erlebt hast!
    Herzliche Rostrosengrüße
    Traude
    ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/08/irland-reisebericht-glendalough-und.html

  25. Betsi, die bunte Kuh 21. August 2015 at 7:24

    Das, was ich bis jetzt von "dem Libanon" hier gesehen habe, schaut gut aus.

    Ich freue mich auf die Fortsetzung. Warum muß ich gerade an Zedern denken?

  26. Sunny 20. August 2015 at 18:58

    Klasse. Ich habe ja in den letzten Jahren viel über Israel erfahren, da Rudi ja lange bei 2 unterschiedlichen, israelischen Firmen gewesen ist…… leider hab ich es nie dort hin geschafft…..aber alleine, wenn er 2 Wochen dort mit seinen Kollegen zusammen hängt und dort Netzwerken soll, was soll ich da?
    LG Sunny

  27. Tina von tinaspinkfriday 20. August 2015 at 18:18

    Liebe Bärbel, hach was für ein schöner ehrlicher Bericht. Ich kann Deine Bedenken echt verstehen. Schön das Du Dich entschieden hast doch zu reisen. So darf ich jetzt mit in ein Land reisen welches ich sonst nicht zu sehen bekomme 🙂 Danke für die wundervollen Fotos. Bin gespannt wie es weiter geht.
    Liebe Grüße Tina

  28. Sieglinde Graf 20. August 2015 at 17:59

    Schade, dass Du Deine Bedenken nicht gesagt hast, als wir uns kurz davor trafen. Ein Freund von mir ist aus dem Libanon und hätte Dir sicher gern weitergeholfen. Aber Du hast es ja dennoch gut geschafft und eine tolle Reise gehabt.
    Mut hast Du ja eh und Lust auf Neues, das ist doch schon die halbe Miete. Du kannst stolz auf diese Reise sein und Deine Begleitung. Music and more…. ;-).
    Tolle Fotos und Bravo! Herzliche Grüße von Sieglinde.

  29. Ines Meyrose 20. August 2015 at 17:51

    Ich bewundere Deine Reiselust und Entdeckungslust. Ich würde mich bei einer Reisewarnung vom Auswärtigen Amt nicht freiwillig in so ein Land begeben. Und deshalb entgeht mir vermutlich so einiges auf der Welt. Freue mich auf Deine Fortsetzung.
    Sonnige Grüße
    Ines

  30. alnisfescherblog.com 20. August 2015 at 14:12

    Du bist sehr mutig, ich hätte dabei kein sehr gutes Gefühl, aber ich bin da ein bisschen ängstlich. Deine Fotos sind wunderschön und man sieht du hattest auch viel Spaß an dieser Reise, trotz deiner Bedenken. Hab noch einen tollen Abend!
    Lg. Alnis

  31. Sabine Gimm 20. August 2015 at 8:47

    Bei dir wird es auf jeden Fall nie langweilig. Schöne Eindrücke. Bin gespannt auf die Fortsetzung.
    LG Sabine

  32. beate grigutsch 20. August 2015 at 8:29

    schöööön!
    seit wir hier bauen kommen wir ja kaum noch weg – zeit und geld….. zum glück bin ich vorher ordentlich rumgereist!
    aber irgendwann ist das haus mal aus dem gröbsten raus und du machst dann urlaub in der sächsischen schweiz und passt auf lisbeth auf – während wir uns die welt angucken :-)))
    skilaufen im libanon – dass wär doch mal was!!!!!
    alles liebe! xxxxx

  33. Heidi 20. August 2015 at 7:09

    Du hast echt wahnsinns Bilder mitgebracht . Die sehen so idyllisch aus , das man sich gleich auf den Wag machen möchte . Nur muss ich gestehen . Ich bin schon echt eine Schissbuchse . Und ganz Ohne ist das ja auch nicht . Freue mich aber schon sehr auf die Fortsetzung , vor allem weil ich weis das Du wieder heil zu Hause angekommen bist :))

    LG Heidi

  34. Chrissie aus der edelfabrik 20. August 2015 at 6:12

    Oh, ich bin so so gespannt auf das was Du noch zu berichten hast – ich finde es toll, dass Du diese Reise unternommen hast 😉 – freu mich schon sehr auf die Fortsetzung!!!!

    LG aus der EDELFABRIK
    Chrissie

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