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ü30 Blogger going pink!

Dann heisst es heute also GOING PINK. Kommt ja bei mir nicht nur im Oktober vor, kann ich immer machen und ich verlinke Dir auch gleich ein paar meiner pinken Ausflüge mit

Doch darum geht es heute gar nicht, heute geht es um Achtsamkeit und  Aufmerksamkeit.
Nein, mein Blog wird jetzt nicht achtsamer, ich fange auch nicht an zu philosophieren, in mich zu gehen, ein Pendel zu schwingen,  die deutsche Sprache auseinanderzunehmen oder meine Wehwehchen hier auszubreiten.
STOP!

Denn ich mache für das Thema BRUSTKREBS heute eine Ausnahme und lege Dir Deine Brust ans Herz. Sozusagen – und mache es sehr deutlich – mit meiner Krebsgeschichte.
Los ging es 2001 mit einem Ding in meiner Brust und mein aufmerksamer Dr. Gyn wollte deshalb eine Mammographie. Ich hörte auf ihn, ging hin, erlitt fast einen Schock bei der Prozedur und schwor mir: NIE WIEDER!!! Es gibt andere bildgebende Verfahren, wenn die dann von der Kasse nicht bezahlt werden, kaufe ich eben mal ein Tuch weniger. Muss auch gehen. Das Ding entpuppte sich als eine harmlose Zyste, die mal wuchs und mal kleiner wurde und irgendwann verschwunden war.
10 Jahre später bekam ich pünktlich zum 50. Geburtstag eine Einladung zum Mammographie Screening Programm und ging natürlich nicht hin. Ich doch nicht! Nochmal dieses Gequetsche? Das können sie ja gleich mal vergessen.
Mein Gyn machte mir bei jedem Besuch Druck, ich solle gefälligst da hinmarschieren und mich nicht so haben. Echt jedes Mal, wenn ich bei ihm war, ging er mir damit auf den Zeiger. 2012 sagte er sogar zu mir, wenn ich nicht sofort zur Mammographie ginge, bräuchte ich nicht wieder zu ihm kommen. Also sah er mich 2 Jahre lang nicht. So geht das nämlich bei mir.
Januar 2014 – ich bekam die nächste Aufforderung zum Screening Programm und ich tauschte mich darüber im Ü30 Blogger Forum mit gleichaltrigen Ladys aus. Eine von ihnen hatte auch eine solche Einladung und wir verabredeten uns am selben Tag in unterschiedlichen Städten einfach mutig zu tun, was nötig ist. Und siehe da, so schlimm war es gar nicht. Die Verfahren sind heutzutage sehr viel sanfter. Immernoch nicht das, was man gerne macht, aber auszuhalten, auch mit A-Körbchen-Größe.
Im März kam dann ein Brief: Hallo Frau B aus B, sie haben da was, das wir kontrollieren müssen. Scheren Sie sich mal *husch* zur Biopsie. 
Ich machte einen Termin im April und so etwas wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. Zum Glück habe ich vorher im Netz NICHTS darüber gelesen, sonst hätte ich wohl gekniffen. Nach einer sehr schmerzhaften und gruseligen Erfahrung und einer willkürlich brutalen Ärztin (das Getraudenkrankenhaus kann ich für so eine Aktion ausdrücklich NICHT empfehlen), die anschliessend mit ein paar Spiralen von meinem Brustfleisch auf einem Objektträger neben mir im Lift stand, war ich mir sicher, dass ich genug gelitten hätte.
Hatte ich auch. Allerdings kam nach ein paar weiteren Wochen Ende Mai wieder ein Brief mit dem Inhalt: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben in der biochemischen Lotterie gewonnen, das große Los heisst DCIS…eine Krebsvorstufe im Milchkanal, die möglichst sofort operativ entfernt werden sollte…
Ich redete mit meinem Arzt (er kennt mich lange genug) und ich sprach im Brustzentrum vor (das Krankenhaus Waldfriede kann ich uneingeschränkt empfehlen) und ich verschob das SOFORT um 4 Wochen, denn ich wollte Pfingsten in Nordfriesland anbaden und danach, wie jedes Jahr, zum SALE nach Paris fliegen. Ja, manche werden sich darüber wundern, aber ich hatte Angst vor der OP und wollte etwas Zeit gewinnen. Zeit für mich, für das, was ich gerne mache, denn so eine OP ist ja auch nicht ohne. Es sind schon bei harmloseren Geschichten Leute verstorben.
Die Ärztin im Krankenhaus gab mir die 4 Wochen Aufschub und ich versprach, ihr Macarons mitzubringen. Deal!
Am 3.7.2014 wurde meine linke Brust operiert und das verdächtige Gewebe entnommen. Soviel wie nötig und so wenig wie möglich. Danach erholte ich mich sehr schnell. Ging im August sogar schon wieder schwimmen und fühlte mich gut und gesund. Dann kamen 5 Wochen Bestrahlung. *puhh* harter Tobak. Man ist nur eine Nummer im Strahlengeschäft. Ich erinnerte mich an die Kühe in meiner Lehre, wenn sie ins Melkkarussell hinein und nach dem Melken wieder hinaus getrieben wurden. Ein Computer erkennt sie an der Ohrmarke. In der Strahlenpraxis (AVK – ich wünsche keinem, dass er sich diese Praxis aussucht) funktioniert es mit Gesichtserkennung. Schöne neue Technik. Die Strahlen-Folgen spüre ich heute noch. Meine Brust sieht eigentlich aus wie vorher. Sie hat nur eine ganz feine Narbe, wie ein weisser Strich, etwas mehr als 10 cm lang.
Vor 2 Jahren habe ich meine Erkrankung im Blog nicht thematisiert. Ich wollte durch die ganze Geschichte lieber ohne Öffentlichkeit gehen und habe das Thema am 31.12.2014 offiziell zu den Akten gelegt. Vorbei, vorüber! Es gibt – wie immer – Schlimmeres und ich habe meine Lebensfreude nicht verloren, bin aber demütiger geworden. Ich weiss, Demut ist aus der Mode gekommen, aber so eine Diagnose macht etwas mit einem. Da geht man nicht mal so locker mit um.
Wenn ich jetzt durch den Blog stöbere, sehe ich, dass ich den Artikel für den 8.7. 2014 damals vorgebloggt hatte, es von der Reise nach Paris und von Pfingsten in Nordfriesland natürlich auch noch Bilder gibt und nach der OP sind die Bilder mit den Ballen die ersten von mir.
So, jetzt weisst Du fast alles von mir und warum? Damit Du zu den Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung gehst! Damit Du mir Fragen stellen kannst, wenn Du welche hast. Damit Du zur Mammographie gehst, wenn Du dazu aufgefordert wirst. Unser Gesundheitssystem bietet uns diese Möglichkeiten, also nutze sie – für Dein Leben!

Und dann schaue bitte noch bei den anderen Ü30 Blogger Ladys vorbei, denn das Thema ist bei uns im Forum immer mal wieder erschreckend aktuell!

By |2017-11-22T08:26:36+00:00Oktober 9th, 2016|FASHION, LIFESTYLE & TRAVEL|41 Comments

41 Comments

  1. Annette 19. Oktober 2016 at 11:47

    Danke für deinen Beitrag und deine Offenheit. Ich geh dann mal zum nächsten Termin…

  2. Bärbel Ribbeck 12. Oktober 2016 at 21:22

    Liebe Claudia,
    ich wollte den Beitrag ja so unbewegten wie möglich schreiben, aber nur Fakten geht bei dem Thema nicht. Das ist ja sehr körperlich und bringt eben teilweise auch schmerzvolle Erfahrungen. Da kann ich nicht ohne Gefühle schreiben! Ganz liebe Grüße – Bärbel

  3. Bärbel Ribbeck 12. Oktober 2016 at 21:20

    Liebe Sunny,
    das war schon eine Klasse Aktion mit der Sabine. Und soll ich Dir was sagen. Ich dachte nur so: Alles Routine. Bei mir ist doch nix. Und dann der Hammer. Ich hatte nie das Gefühl: "Warum gerade ich?" – Dazu kenne ich zuviele Frauenmit der Diagnose, ich dachte nur so: "Warum gerade jetzt?" Aber das mit dem Zeitplan habe ich ja noch gut hingeschaukelt. LIEBE GRÜSSE nach München! Bärbel

  4. Bärbel Ribbeck 12. Oktober 2016 at 21:18

    Liebe Sabine,
    ohne Dich und unsere gemeinsame Aktion wäre ich nich zu der Mammographie gegangen und was dann? Die Chancen stehen 50:50. Entweder der Kalk hockt im Milchkanal, bis ich aus anderen Gründen von meinem Ableben Gebrauch mache oder es entwickelt sich aus dieser Vorstufe ein veritables Krebsgeschwür. Unser Gesundheitssystem sieht vor, da rigoros vorzugehen und ich für meinen teil begrüße das sehr!
    Liebe Grüße in den Süden!
    Bärbel

  5. Bärbel Ribbeck 12. Oktober 2016 at 21:14

    Huhu Patricia,
    nun sind schon ein paar Tage vergangen und ich frage mal ganz kühn: Termin gemacht – oder doch wieder verschoben?
    Liebe Grüße
    Bärbel

  6. Bärbel Ribbeck 12. Oktober 2016 at 21:13

    liebe beate,
    ich denke, als die den beruf ergriffen haben, waren sie auch noch anders. der mensch gewöhnt sich an leid und elend und stumpft ab – nicht alle menschen, zum glück, aber eben schon viele. wenn es nicht gerade um meine gesundheit geht, bin ich sehr gerne mal aufmüpfig und weise leute auch darauf hin, dass sie eventuell den falschen beruf haben oder ihren job nicht richtig verstehen. wie heute eine kellnerin, die mich barsch anfuhr, ob ich das schild vor der tür nicht gelesen hätte, auf dem die öffnungszeiten stünden. ich habe sie gefragt, ob ich lieber morgen wiederkommen solle, wenn sie bessere laune hätte und ging in ein anderes restaurant.
    liebe grüße aus der ferne!
    bärbel xoxox

  7. Bärbel Ribbeck 12. Oktober 2016 at 21:06

    Liebe Andrea, das mit dem lehrreich ist eben so eine Sache. So verschieden, wie wir Menschen sind, so verschieden ist eben auch die Krankheit und deren Verlauf. Ich kann keine allgemeingültigen Ratschläge geben oder Betroffenen Frauen vorhersagen, was passieren wird. Letztendlich muss jeder selber da durch. Ich will mit meiner Geschichte nur zeigen, dass man die Mut nicht gleich verlieren sollte und lieber optimistisch nach vorne blickt.
    Liebe Grüße
    Bärbel

  8. Babyblue 12. Oktober 2016 at 20:29

    Das ist mutig, dass Du so offen über Deine Erfahrungen berichtest liebe Bärbel. Und ich drück Dir die Daumen, dass Du von weiteren solchen Diagnosen verschont bleibst.
    Meine Gyn hat mir mir auch immer gemeckert, allerdings wegen des PAP Abstrichs. Ich ging immer nur alle paar Jahre ganz sporadisch zum Gyn und sobald ich zur Tür reinkam, versuchte sie mich zu überzeugen, wie wichtig das doch wäre usw. Ich kann sie aus ihrer Sicht auch gut verstehen.
    Ich stand auch schon zweimal unter Krebsverdacht, einmal ne Zyste, die komisch aussah und wo die Ärzte bei mir auch viel Überzeugungsarbeit brauchten um mich zur OP zu bewegen. Und einmal waren es Flecken auf der Lunge. Beides war zum Glück kein Krebs, aber die Zeit bis zur Gewissheit war grausig, obwohl mein Bauchgefühl mir von vornherein sagte, dass es nichts bösartiges ist.
    Liebe Grüße
    Bianca

  9. Nadine Fei 11. Oktober 2016 at 10:42

    Oweh, das ist schon eine Geschichte, liebe Bärbel … Ich glaube, es geht uns allen gleich, dass man unangenehme Dinge am liebsten verdrängt oder hinausschiebt. Letztendlich kannst Du aber froh und stolz auf Dich sein, die Prozedur über Dich ergehen lassen zu haben.
    Dein Beitrag ist ganz toll geschrieben und hat sicherlich einige animiert, sich untersuchen zu lassen.

    Liebe Grüße,
    Nadine

  10. Joanna - ThePlusSizeBlog.com 10. Oktober 2016 at 10:20

    Das ist so mutig von dir darüber zu schreiben! Ich kann das sehr gut nachvollziehen, wenn man einen unangenehmen Termin aufschiebt. Mache ich letztens auch und hoffe, dass ich endlich genug verstand bekomme und endlich hingehe!!! 🙂 Ich freue mich, dass alles bei dir gut gelaufen ist und wünsche dir viel Gesundheit!

  11. angelface 10. Oktober 2016 at 8:54

    so wichtig ist dieser beitrag über die Krebsvorsorge und auch ich bin froh und dankbar wenn sich noch andere mit so schwierigen Themen beschäftigen und herumschlagen, andere daran teilhaben lassen damit man voneinander lernt wie wichtig es ist die eigene gesundheit zu schätzen und zu pflegen.
    Liebe Bärbel vielen Dank für den großartigen Artikel, in diesem Fall ist es auch legitim das eigene Privatleben sorgfältiger zu durchleuchten, und der Öffentlichkeit" preiszugeben.
    herzlichst Angelface…
    Grübel, meine letzte diesbezügliche Untersuchung ist 2 Jahre her, du erinnerst mich daran sie bald wieder anzugehen, Danke…herzlichst Danke für die Erinnerung…

  12. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 23:00

    Liebe Silvia,
    ich bin sehr froh, dass Du heute kommentiert hast. Vielleicht nehmen sich andere Frauen jetzt auch vor, einen Termin zu machen. Für Deinen drücke ich Dir die Daumen. Nimm' doch eine Freundin mit und geht danach etwas trinken…oder macht irgendwas schönes. Und mach Dich nicht verrückt, wird schon alles gut gehen! Ganz liebe Grüße für Dich! Bärbel ☼

  13. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 22:58

    Frau B. aus B. ist von Ines und heisst doch nur FRAU BÄRBEL AUS BERLIN, weil Ines auch nicht hinterherkommt mit meiner WE Gestaltung. Bin ich nun in Berlin oder HH, SH oder NF oder schon wieder auf großer Tour…Solange ich noch weiss, ob ich in richtigen Bett liege (zu Hause ist da, wo ich auf Wasser warm schaukel), ist alles OK.

    Und zum Thema: naja, Scheiß-Thema eben. Ich habe 2 jüngere Halbschwestern, denen ich auch gleich mal Angst machen "durfte" mit dieser Info, dass sie engmaschig zur Kontrolle marschieren sollten. Es liegt nicht "in der Familie" wie man so sagt, aber trotzdem mussten wir darüber reden und nachdenken.

    Danke auch für den Satz mit den gesunden Bilder.
    Genau so sollte es auch sein: hoch den Kopf und nach vorne geguckt und den Rest weit hinter sich lassen…

    Liebe Grüße!
    Bärbel ☼

  14. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 22:50

    Liebe (-:
    wenn ich eins gut kann, dann VERDRÄNGEN. Ich habe mir in den 4 Wochen nicht einmal Gedanken um die OP gemacht. Kam aus Paris zurück, war einen Tag im Büro, am nächsten Tag im Krankenhaus, am nächsten die OP. Am Tag danach war ich etwas muckelig und am nächsten bin ich mit weissen OP Strümpfen, Drainage- und Katheder-Beutel in der Handtasche (PS1) von 2 Freunden abgeholt worden und wir waren heimlich beim Griechen. Lecker Essen und TV gucken, es war doch getrade Fußball WM – Deutschland-Frankreich, das geht doch nicht ohne mich! Liebe Grüße, Bärbel ☼

  15. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 22:43

    Danke liebe Tina, mein Sonntag war so lala. Ich musste ja packen und jetzt noch schnell die Nägel lackiren. Leider nicht in PINk, aber ROSE CHACHÉ ist auch chic! GLG Bärbel ☼

  16. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 22:41

    Danke liebe Nessy, für Deinen Kommentar. Mein Gyn hat mir seine Zahlen genannt. Nicht irgendwelche deutschlandweiten, sondern konkret, wieviele Patientinnen er in einem Jahr an den Krebs verloren hat. Das hat mich dann edlich wachgerüttelt und ich bin zum Sreening marschiert. Also ich habe angerufen, mich für meine Säumigkeit entschuldigt und habe sofort meinen Wunschtermin bekommen, ich wollte ja am selben Tag wie Sabine hingehen. Dieses kleine Stück "Gruppenzwang" hat mir geholfen, tapfer zu sein und dort anzutreten. Liebe Grüße, Bärbel ☼

  17. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 22:36

    ich konnte mich kaum bremsen, als es diese hüte gab und habe ich jeder farbe einen mitgenommen. komm gut in den montag! ☼

  18. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 21:50

    Liebe Moppi,
    bei mir ist es ein Strahlenschaden im Gewebe und mMn auch an den Rippen, denn dort und in der Brust habe ich chronische Schmerzen und noch immer eine so starke Wärmeentwicklung, dass ich mir ein Ei darauf braten könnte (O-Ton Dr. Gyn). Eine Mammographie kann ich mir derzeit auch so gar nicht vorstellen, bin aber eigentlich in diesem Jahr noch "fällig" – also nachsorgetechnisch. Mal gucken, ob ich jemanden überreden kann, für ein MRT zu plädieren. Liebe Grüße nach Berlin, Bärbel ☼

  19. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 21:41

    Liebe Ines,

    aber mein Outfit ist doch nice 😉 und ich sage am Dienstag noch etwas dazu und habe noch ein paar andere Inselbilder vorbereitet.

    Danke auch für Deine Offenheit, hier die andere Sichtweise dazustellen. Jeder entscheidet das letztlich für sich alleine und wenn Dein enges Umfeld Dich versteht und Dir nicht ständig mit Vorwürfen und Zweifeln auf den Zeiger geht, dann hast Du richtig Glück! Ich bin da sehr tolerant, habe halt nur meine Geschichte erzählt. Liebe Grüße aus dem Norden!
    Bärbel ☼

  20. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 21:33

    Liebe Sieglinde,
    ich habe heute auch gelernt, dass nicht jeder zu den Untersuchungen geschickt oder genötigt werden will. Das muss ich akzeptieren. Mit dem Wissen und den Erfahrungen von heute würde ich auch auf die Bestrahlung verzichten. Die Einbußen an Lebendqualität sind sehr groß, aber diese eine Alternative ist eben auch nicht zu unterschätzen…Muss letztendlich jeder selber wissen. Alle Frauen, die aus nichtmedizinischen Gründen Brust-Implantate haben, gehen auch nicht zur normalen Früherkennung, die nehmen auch alle das Krebsrisiko in Kauf. Darüber hatte ich bis heute noch gar nicht nachgedacht.
    Liebe Grüße
    Bärbel ☼

  21. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 21:26

    *zurückdrück* Danke meine liebe LoveT. Du hast mich nämlich dazu ermutigt, diesen Beitrag zu veröffentlichen, es gab nämlich auch noch den Plan B mit BlaBlaBla und Outfitbeschreibung 😉
    Herzlichst ♥ Bärbel ☼

  22. Claudia Lasetzki 9. Oktober 2016 at 21:11

    Ich freue mich natürlich mit dir, dass alles gut gelaufen ist, dass wir uns kennengelernt haben und, dass du HEUTE hier bist! Ein sehr bewegender Beitrag!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  23. Sunny 9. Oktober 2016 at 20:28

    Liebe Bärbel, ich bin froh, dass Ihr beiden Euch habt entschieden habt, den Termin zu machen. Und ich bin froh, dass Du es so gut überstanden hast und ich mich nach wie vor mit Dir treffen kann.
    LG Sunny

  24. Ines Meyrose 9. Oktober 2016 at 20:16

    Schön, dass mich jemand versteht.

  25. sabine 9. Oktober 2016 at 19:10

    Liebe Bärbel,
    danke für Deinen ehrlichen und offenen Bericht. Wie Du ja weißt, hatte ich auch eine Aversion gegen die Mamografie. Dein Zuspruch damals hat mir sehr geholfen. Dein Bericht heute erinnert mich daran, dass ich noch dieses Jahr einen Termin machen muss. Ich freu mich, dass Du wieder so froh und unbeschwert durch die Welt gehst.
    Lieben Gruß
    Sabine

  26. Big Mama 9. Oktober 2016 at 17:16

    Hallo Bärbel, ich kann deine Aufschieberitis sehr gut verstehen! Habe ich doch auch zu meinem 50. Geburtstag die Einladung zum Mammographie Screening erhalten und kurze Zeit später noch einmal – ich bin nicht hingegangen! Durch unsere Aktion denke ich darüber nach den Termin eventl. doch noch nach zu holen…..Herzlichen Dank für Deinen offenen Post! Liebe Grüße Patricia

  27. beate grigutsch 9. Oktober 2016 at 16:54

    @ines: dito. also thema ärzte/untersuchungen. xx

  28. beate grigutsch 9. Oktober 2016 at 16:52

    oh mann.
    glück gehabt! warum man allerdings einen beruf im gesundheitswesen ergreift wenn man nicht mit dem herzen dabei ist aber stattdessen die menschen hasst werde ich nie verstehen – kenne auch solche docs und praxen…..
    übrigens mag ich deinen anzug sehr! wie die damen zur jahrhundertwende (19./20.) – weiss am meer mit spitze und hut und ein bisschen fröhliche farbe…….. fein!
    xxxxxx

  29. here I am-Andrea 9. Oktober 2016 at 16:13

    Sehr offen, sehr ehrlich und damit eben auch sehr lehrreich. Schön ist anders. Wobei ich sagen muss, dass ich die Mammographie (das ist jetzt über 20 Jahre her) nicht als so schlimm empfunden habe. Die Angst war wahrscheinlich noch viel schlimmer oder ich habe einfach Glück gehabt. Bei der Diagnose damals glücklicherweise auch.
    Einfühlsame Ärzte und Pflegepersonal, nur eine Nummer sein…kenne ich leider auch. Zum Glück geht es auch anders, und darum bin ich dankbar.

    Solche unangenehmen Ergebnisse treffen uns immer auf dem falschen Fuß und ich kann gut verstehen, dass du dir ein paar Wochen Aufschub erkämpft hast.

    Liebe Grüße
    Andrea

  30. Silvia 9. Oktober 2016 at 14:46

    Hallo liebe Bärbel,

    ein ganz wichtiges Thema (toller Artikel!!)
    Und auch für mich brandaktuell, denn morgen in einer Woche habe ich einen Termin zur Mammographie.

    Viele liebe Grüße
    Silvia

  31. Gunda von Hauptsache warme Füße! 9. Oktober 2016 at 11:35

    Wie immer ein großartiger Beitrag von Dir – echt Bärbel und dieses Mal sogar noch viel echter und ehrlicher und vor allem offener, und davor ziehe ich meinen Hut und mache im Zweifel auch noch 'ne Verbeugung. ♥ Ganz ganz lieben Dank dafür und für Deine mutige Offenheit, Deine persönliche Geschichte nun doch noch so in ihren Einzelheiten zu thematisieren.

    Vor allem das mit den Einzelheiten finde ich immer besonders aufschlussreich: Wie gehen andere mit Dingen um. Wie lange brauchen sie, um was wie zu erkennen, zu thematisieren, zu tun oder eben auch nicht zu tun. Und auch Deine Meinung zu den Örtlichkeiten, bei denen Du Dich dann zeigen musstest, finde ich gut. Als Lüneburgerin würde ich wohl kaum nach Berlin fahren, aber es gibt ja genug Frauen in Deiner Gegend, denen diese kleinen Infos vielleicht helfen.

    Einen ähnlichen Zank wie Du mit Deinem Gyn hatte ich übrigens mal mit meinem Hausarzt, der mich mal wegen irgendwas unbedingt krank schreiben wollte. Ich wollte aber auf gar keinen Fall krank geschrieben werden und er verließ wutschnaubend den Raum. Ich hab' dann zwar geheult, bin aber trotzdem arbeiten gegangen. Seitdem bevorzuge ich Besuche bei seiner Kollegin … – tjaja … 😉

    Deine Bilder passen hervorragend zum Beitrag – schön clean und irgendwie sehr .. gesund! Toi toi toi.

    Liebe Grüße
    Gunda

    P.S.: Frau B. aus B.? 😉

  32. HappyFace313 9. Oktober 2016 at 11:01

    🙂 Liebe Bärbel,
    ich habe damals nicht mitbekommen, dass Du erkrankt warst. Du hast nur mal von einer Kur gebloggt und da sickerte irgendwie durch, dass Du dort zur "Nachsorge" warst.
    Dass Du Dir einen Aufschub geholt hast, kann ich absolut nachvollziehen. Aber ich glaube ich hätte mich für den nächsten Tag zur OP angemeldet (sofern das möglich gewesen wäre), damit dieser störende Fremdkörper sofort entfernt wird. Sei Dir sicher – ich hätte so oder so tierische Angst gehabt!
    Weiterhin alles Liebe für Dich xo 🙂

  33. Bärbel Ribbeck 9. Oktober 2016 at 9:25

    Danke, liebe Sabine. Bitte vergiss aber nicht, dass Du bei diesen Terminen nicht vorsorgen kannst – man kann den Krebs nur früh erkennen, deshalb heisst es eigentlich Früherkennung! Liebe Grüße, Bärbel

  34. Sabine Gimm 9. Oktober 2016 at 9:18

    Liebe Bärbel,
    ich finde die Vorsorgetermine sehr wichtig, auch wenn es nicht angenehm ist. Danke für Deine Offenheit. Deite Beiträge sind immer so herrlich erfrischend, auch wenn es ernste Themen sind.

    Liebe Grüße Sabine

  35. Tina von tinaspinkfriday 9. Oktober 2016 at 8:31

    Ein riesen Dankeschön für Deine Geschichte. Und ehrlich, ich kann den Aufschub Deinerseits total nachvollziehen. Schön dass Du für Fragen offen bist, Bärbel.
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

  36. happinessygirls 9. Oktober 2016 at 8:24

    Hallo Bärbel! Danke, dass Du so offen warst und Deine Geschichte hier aufgeschrieben hast! Denn diese Angst und das Unbehagen ist bei vielen Frauen (auch bei mir!) vorhanden und es ist wichtig, den inneren Schweinehund zu überwinden! Obwohl ich meinen Patienten gut zurede und ihre Brüste möglichst schonend, respektvoll und sorgfältig untersuche, mag ich das bei mir selber gar nicht gerne machen. Blöd, aber genau diese Angst, etwas zu entdecken, steckt dahinter! Dann behandle ich mich immer wie ein verängstigtes Kind, dem man gut zureden muß und dann geht es…Egal wie, die Vorsorgen (auch in anderen Bereichen) sollten im eigenen Interesse wirklich durchgezogen werden und wir sollten dankbar sein, dass es so ein Gesundheitssystem bei uns gibt! Alles Liebe, Nessy von Salutary Style

  37. Betsi, die bunte Kuh 9. Oktober 2016 at 8:11

    Sehr schön geschrieben. Und ich mag den Hut!

    Hübschen Sonntag wünscht die Bunte

  38. Moppi 9. Oktober 2016 at 7:49

    Vom Getraudenkrankenhaus habe ich bisher auch noch nie was Gutes gehört. 🙁
    An welchen Strahlungsfolgen leidest Du noch heute? Bei mir sind es aufgrund einer anderen Krebserkrankung Darmprobleme und Gewebeverhärtungen.
    Ich hatte vor vielen Jahren eine Mammographie und hab mir auch geschworen, dass nie wieder machen zu lassen, aber jetzt werde ich doch die Zähne zusammen beißen, "SOWAS" würde mir jetzt grade noch fehlen. 🙁

    Liebe Grüße und Danke für Deine Offenheit,
    Moppi

  39. meyrose 9. Oktober 2016 at 6:20

    "Nice Outfit" kann ich unter so einen Artikel ja wohl kaum schreiben. Obwohl das schöne Weiß und Pink in diesem Fall mit Sicherheit nicht genug gewürdigt wird.

    Da meine Erfahrungen mit Ärzten und Krankenhäusern so um erfreulich sind, dass ich beides meide, gehe ich zu keiner Vorsorge mehr. Ganz ehrlich? Ich will es nicht wissen. Das ist meine freie Entscheidung und meine Freunde und enge Familie sind damit völlig einverstanden, denn sie wissen alle genau, warum ich das nicht wissen will.

    Deshalb habe ich für Deine Reisen in der Zeit und die Aufschub allergrößtes Verständnis.

    Bleib gesund!

    LG nach B oder auf die Insel mit dem schönen Endlossstrand sendet Dir
    Ines

  40. Sieglinde Graf 9. Oktober 2016 at 6:08

    Liebe Bärbel,
    so gut, dass es dir wieder gut geht und Du lebensfroh geblieben bist.
    Und gut, dass Du zur Vorsorge aufrufst und die Frauen unterstützen willst, die Fragen haben. Das finde ich besonders wichtig und hilft Dir und ihnen. Nach all Deinem Erlebten ist das auf jeden Fall eine echte Lebenshilfe (auch die Empfehlung bzw. Nichtempfehlung von Kliniken).
    Übrigens:
    Demut ist eine besondere Form von Mut. Die trauen sich nicht viele.
    Sehr herzlich, Sieglinde.

  41. LoveT. 9. Oktober 2016 at 5:54

    Guten Morgen du wunderschöne, tapfere Frau! Dein Blog ist einer meiner Liebsten, ich finde es gut das hier jetzt steht, was eben auch ein Abschnitt deines Lebens war. Du bist toll, ich schätze dich als Mensch sehr <3 Auch deinen Umgang mit dem Leben, immer mit Stil!

    Eine liebe Umarmung und tausend Grüße 🙂

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