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Eine Inspiration aus der Vergangenheit

Der französische Designer Jacques Adnet (1900 – 1984) wird am Anfang seiner Schaffensperiode dafür bekannt, dass er sich von dem vorherrschenden Art Deco Stil zwar inspirieren ließ, aber seinen Objekten einen unverkennbaren puristischen Stempel aufdrückte – aber durchaus mit luxuriösen Zügen.

Er arbeitete unter anderem viel mit Naturprodukten und gerne mit Leder und ummantelte seine Stücke damit. Speziell als er für die französische Modemarke Hermès arbeitete, die ja bekanntermaßen die weltbesten Leder einkauft. Adnets Schaffen wird heute sowohl dem Art Deco, als auch der Moderne zugeordnet.

Jacques Adnet hatte einen ähnlich begabten Zwillingsbrüder – er hieß Jean. Die beiden  gründeten im Paris der 20er Jahre ein eigenes Designstudio und nannten es JJ ADNET. Es dauerte ganze fünf Jahre, dann hagelte es in Paris Preise und Auszeichnungen für die Möbel und Accessoires, weil plötzlich alle begeistert waren von den neuen Ideen der Materialverbindungen und Oberflächenveredelungen, die bei den Adnets gezeigt wurden.

Jacques Adnet erhielt inzwischen immer mehr Aufträge, um die Salons und Büroräume der namhaften und kaufkräftigen Pariser Hautevolee einzurichten.

Dazu gehörten auch die Privatzimmer des französischen Präsidenten im Elysée-Palast oder der Besprechungsraum im Pariser Hauptquartier der Unesco. Dort diskutierte man fortan auf Adnets „Klappstühlen“ aus rotem Leder.

 

Adnet Klassiker für Hermès

Ende der 40er Jahre verpflichete das luxuriöse Modehaus Hermès den Designer. Er richtete einige Läden ein und gestaltete auch eine ganze Kollektion mit Möbeln und Accessoires für Hermès. Dabei legte er Wert auf die Bewahrung der Tradition des „Sattlerladens“ und so verwendet er immer wieder reichlich Leder für seine Arbeiten, wie auch Riemen und Schnallen – die vom Zaumzeug inspiriert waren und nicht von Gürteln, wie heute oft zu lesen ist.

Ein schönes Beispiel für seine Arbeiten ist ein Flaschenhalter. Einfach mal „Jacques Adnet bottle holder for Hermes 1940“ in die Suchmaschine Deiner Wahl eingeben. (Mit Links ist das ja hier neuerdings leider immer so eine Sache.) 1960 designte Adnet dann noch ein anderes Model, bei dem der Verwendungszweck dem heutigen Entverbraucher schneller einleuchtet.

Für Deine Suche: „Flaschenhalter Jacques Adnet, 1960er“.

Aus der Hermès Kollektion gibt es auch einen „Stummen Diener“ mit viel Leder. Den finde ich richtig klasse – bis heute! Suchen und sehen kannst Du ihn mit den Suchbegriffen „Jacques Adnet red Hermès stitches leather valet de nuit“. Welch schöner Name für so ein praktisches Möbel!

 

MIRROIR CIRCULAIRE

Aber ganz besonders seine runden, mit Leder bezogenen Circulaire Spiegel werden nach dem 2. Weltkrieg in Frankreich zu einem wahren Designklassiker. Bis heute ist der „Adnet-Spiegel“ für jeden Designer oder Designliebhaber ein Begriff.

Mit dem anhaltenden Retro-Trend hat die dänische Marke GUBI sowohl den Rundspiegel, als auch einen großen viereckigen Spiegel von Jaques Adnet exclusiv wieder aufgelegt. Der Lederrand der eckigen Variante ist noch mit den typischen Hermès Pyramiden besetzt. Ich verzichte auch darauf, wieder Links zu setzen, GUBI findest Du ganz leicht selber 😉

Stattdessen zeige ich Dir die feinen glänzenden Pyramiden aus meiner Hermes Sammlung:

hermes tasche kelly barenia leder armband collier de chien palladium argente palldie

Seit 1935 bei Hermès im Programm: Petit Sac Haut à Courroies – seit 1956 trägt sie den Namen „Kelly“ und wird bis heute ausschließlich von Hand genäht.

Und warum erzähle ich Dir das alles? Weil oben REKLAME darübersteht und ich Dir von einer ganz neuen Variante des Rundspiegels erzählen möchte:

TALOS BLACK STYLE

Ein Aluminiumrahmen und eine breite Aufhängung aus veganem „Leder“ übertragen die Idee von Monsieur Adnet in die Moderne und ein LED Rand gibt dem Spiegel den letzten aktuellen Touch. Ich konnte jedenfalls nicht widerstehen, als ich das Angebot bekam, mir im Lichtspiegelshop * ein Exemplar auszusuchen.

Mein Model heisst übrigens TALOS BLACK STYLE und ist ohne Licht. Und wer nur gucken will, nicht kaufen, der schaut einfach bei Instagram * vorbei, da werden nach und nach alle Spiegel vorgestellt. Und wer dazu Fragen hat, fragt mich hier oder dort auf Insta. Antwort bekommst Du in jedem Fall von mir, wenn Du verstehst was ich meine 😉

* Reklamelink